Was wir von Landstreichern lernen können - Der Ehrenkodex der Hoboes



In dieser 74. Folge des Podcast «der stoische Pirat» geht es um Vagabunden, Ethik und um einen code of ethics oder in Deutsch "Verhaltenskodex".



Ethik ist nichts anderes als Praktische Philosophie, praktisch deshalb, weil es bei der Ethik um konkretes Handeln geht. Die Ethik versucht herauszufinden, was ist gutes und was ist schlechtes Handeln.


Viele Unternehmungen und Organisationen definieren ein Unternehmensleitbild mit den dazugehörigen Werten und legen auch einen Verhaltenkodex fest. Diese Instrumente sollen den Mitgliedern der Gruppe als Entscheidungshilfe, sozusagen als moralischer Kompass dienen.


Meines Erachtens macht es auch Sinn, wenn man sich als Individuum seinen ganz persönlichen moralischen Kompass kreiert, wenn man sich als Individuum seine eigenen Werte definiert und sich einen ganz persönlichen Verhaltenskodex überlegt.


Eine Inspiration für einen solchen Verhaltenskodex habe ich bei einer auf den ersten Blick eher aussergewöhnlichen Gruppe gefunden, nämlich bei den amerikanischen Vagabunden, den Hoboes.


Mich faszinieren Menschen, welche soziale Normen in Frage stellen, Menschen, welche das System nicht nur hinterfragen, sondern nach eigenen Wegen suchen, Menschen, die sich nicht mit dem Status Quo zufriedengeben und, die nach der gängigen gesellschaftlichen Meinung Nonkonformisten sind.


Es sind meines Erachtens gerade diese unangepassten Menschen, welche die Gesellschaft weiterbringen, indem sie die Grenzen testen. Nicht selten gelingt es diesen Misfits auch die Grenzen zu verschieben. Diese Nonkonformisten sind in der Regel Individualisten, denen die Freiheit und die Selbstbestimmtheit von grosser Wichtigkeit sind. Es sind meist auch Menschen mit stark verinnerlichten moralischen Werten. Weil sie eben einen moralischen Kompass haben und für sie das befolgen von diesem wichtiger ist als soziale Angepasstheit, gelingt es ihnen auch eine Existenz am Rande oder eben ausserhalb der gesellschaftlichen Normen zu leben.


Die Gesellschaft reagiert meist skeptisch, wenn nicht sogar bösartig ablehnend gegen diese Aussenseiter. Gerade in der heutigen Zeit werden Menschen, die nicht das vorgegeben Mainstream Denken verinnerlicht haben, verunglimpft und gesellschaftlich ausgegrenzt oder wie man heute sagt: gecancelt.


Mit fanatischem Eifer wurden Andersdenkende oder Andershandelnde im Laufe der Geschichte immer wieder verfolgt, schlecht geredet und versucht zum Schweigen zu bringen.


Wer in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts systemkritische Fragen stellte, wurde durch die Herrschenden als Kommunist bezeichnet und überwacht oder eingesperrt, wer heute gegen den zunehmend etatistischen Regulierungswahn Stellung bezieht, wer sich für individuelle Freiheit, statt staatlich vorgegebenen Kollektivismus, ausspricht, wer sich gegen den politisch korrekten Wahn äussert oder kein vollumfängliches Bekenntnis zum Klimawandel abgibt, wird durch die Herrschenden heute völlig absurd als Nationalsozialist bezeichnet und in die braune Ecke gestellt und somit gesellschaftlich geächtet und isoliert.


Statt gegenüber Andersdenkende, Randständigen, Nonkonformisten, Renegaten oder Menschen, die einen anderen Lebensstil gewählt haben die Nase zu rümpfen und sie schlecht zu reden, sollten wir ihnen zuerst einmal zu hören.


In meinen 52 Lebensjahren habe ich gelernt, dass diese Menschen nicht selten mehr zu sagen haben als die biederen angepassten Durchschnittsmenschen, und dass solche Nonkonformisten nicht selten anständiger und moralischer sind, als die angepassten braven Bürgerinnen und Bürger.


Eine solche Gruppe von Aussenseitern, die es sich lohnt, etwas genauer zu betrachten, sind die amerikanischen Vagabunden, die Hoboes.


Mit dem Aufkommen der Eisenbahn nach dem Bürgerkrieg in den frühen 1870er Jahren begann die Geschichte dieser, als Hoboes bekannten Landstreicher.


Viele Menschen haben sich im Laufe der Zeit darüber gestritten, was einen echten Hobo ausmacht.

Auch wenn die Definition immer noch umstritten ist, gibt es doch gewisse Gemeinsamkeiten. Die meisten Wissenschaftler bezeichnen sie als Arbeitsmigranten, die zwischen den 1870er Jahren und der Gegenwart auf der Suche nach vorübergehenden Arbeitsplätzen illegal auf Züge aufspringen. Diese Definition beschreibt aber nur die Konturen dieser Subkultur in groben Zügen, da sie die eher spirituellen Aspekte dieser Lebensweise völlig ausser Acht lässt.


Viele Hobos haben sich ganz bewusst für den Lebensstil des Wanderarbeiters entschieden. Ein Leben ohne Besitztum und ohne feste Bleibe, ein Leben losgelöst von den Konventionen der Gesellschaft, ein Leben ohne Ausweis und ohne Adresse.


Man darf nun aber einen Hobo nicht mit einem Penner oder einem Strolchen vergleichen. Die meisten Menschen assoziieren den Lebensstil eines Hoboes mit dem eines Penners oder Gammlers. Wir sind so geeicht, dass wir Menschen, welche ausserhalb der gesellschaftlichen Norm leben als Taugenichtse ansehen. Nun ist es so, dass es unter den Obdachlosen solche Taugenichtse durchaus auch gibt. Ein Hobo ist aber definitiv kein Taugenichts.


Ein Hobo, ein Penner oder ein Gammler sind drei völlig unterschiedliche Kreaturen. Ein Penner (in englisch Bum) ist ein Mensch, der z.B. aufgrund von übermässigem Alkohol- oder Drogenkonsum auf der Strasse gelandet ist. Ein Gammler oder Strolch (in englisch Tramp) ist nichts anderes als eine faule Person, die lieber stiehlt, als zu arbeiten. Ein Hobo hingegen ist ein Obdachloser, der sich als Wanderarbeiter, um anständige Geld bemüht. Viele Hobos betrachten es daher als Beleidigung, als Gammler oder Penner tituliert zu werden.


Die goldene Ära der Eisenbahn in den 1870er Jahren war wie gesagt die Geburtsstunde der Hoboes, dieser Menschen, die freiwillig ein besitz- und obdachloses Leben als Wanderarbeiter gewählt haben, um frei zu sein. Je schlechter die Wirtschaftslage war, desto mehr Frauen und Männer wurden Hoboes.


Die Bedeutung der Hoboes ist in der amerikanischen Geschichte unbestritten. Gerade bei der Eroberung des Landes durch die Eisenbahn und während der Zeit der «grossen Depression» leisteten sie grosse Dienste für das Land. Die Hoboes, waren die hart arbeitenden Hände, die den Stahl für die Dampflokomotiven bearbeiteten, und als eine unsichere Art von Gig-Economy die Nation überrollte, vergossen sie ihren Schweiss an harten und mühsamen Arbeitstagen.


Ohne die Hoboes, die bereit waren auch nur für kurze Zeit und für wenig Geld zu schuften, wäre die amerikanische Wirtschaft damals noch schlechter dagestanden. Es waren die Hoboes, welche mithalfen, dass zahlreiche Unternehmen überhaupt überleben konnten. Sie malochten in den Fabriken, reparierten die Eisenbahnlinien und arbeiteten auf den Feldern, wodurch eine stolze neue Klasse von Wanderarbeitern heranwuchs, die in Literatur und Kunst bewundert und sogar verherrlicht wurde.


Es ist wichtig zu betonen, dass Hobos keine Almosen wollten. Sie lebten nach dem Prinzip, dass man nur Anrecht auf eine Entschädigung hat, wenn man für eine andere Person oder der Gesellschaft eine Gegenleistung erbracht hat. Hobos verabscheuten Bettler, welche auf Kosten von anderen Menschen versuchten zu leben.


Hobos erwarteten auch nicht primär monetäre Entlöhnung für ihr Schaffen. Eine Mahlzeit, eine Unterkunft für eine Nacht oder ein neues Kleidungsstück wurden gegenüber Geld meist sogar bevorzugt. Auch definierten die Hoboes die Arbeit nicht allein durch den finanziellen Mehrwert ihrer Leistung. Für den Hobo ist Arbeit alles, was zum materiellen, emotionalen oder intellektuellen Wohlergehen von sich selbst oder anderen beiträgt, und wird daher danach beurteilt, wie gut die Arbeit anderen wirklich nützt.


Nach diesem Konzept kann die Arbeit darin bestehen, einem verletzten Menschen zu helfen oder für eine Mahlzeit die schneebedeckte Einfahrt und Haustreppe von jemandem zu schaufeln. Dieses Konzept der Arbeit beinhaltet somit auch eine Komponente der sozialen Verantwortung.


Als in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts die grosse Weltwirtschaftskrise einsetzte, nahm die Zahl der Hoboes in den USA massiv zu. Während sich vorher nur Idealisten für diesen Lebensstil entschieden haben, war diese Art des Lebens für viele Menschen nun die einzige Alternative zu einem Leben als Bettler oder Krimineller.


In vielerlei Hinsicht war das Zugfahren während der Grossen Depression für einkommensschwache Familien eine Notwendigkeit. Zwar gab es immer noch einige, die wegen des Nervenkitzels und ihrem Freiheitsdrang flüchteten, doch immer mehr wurden Hobos, weil sie sich für ihre Arbeitslosigkeit schämten. Da auf breiter Front die Fabriken geschlossen und die Produktionen eingestellt wurden, sahen sich viele Menschen gezwungen ihre Heimat zu verlassen, und nach alternativen Einkommensquellen zu suchen.


Die Schulbildung war ebenfalls ein wichtiger struktureller Faktor. Aufgrund von Finanzierungsengpässen wurden im ganzen Land 1933 die Schulen geschlossen. Somit hatten die Kinder keine Beschäftigung mehr. Ohne Schule hatten die Kinder auch Zeit, vom Reisen zu träumen, aber vor allem hatten sie aus finanziellen Gründen kein Interesse mehr zu Hause zu bleiben.


Die jungen Erwachsenen begannen zu spüren, dass sie ihren Familien zur Last fielen. Ein Maul weniger zu stopfen konnte in Familien mit vielen Kindern einen grossen Unterschied ausmachen. deshalb beschlossen nicht selten die älteren Geschwister, das Haus zu verlassen, auf einen Güterwagen aufzuspringen und nach Arbeit zu suchen. Nicht selten reisten dies etwa 13-15jährigen Kinder in Mitten der Nacht ab, ohne den Eltern etwas zu sagen.


Auch wenn die Hoboes ab den 1930er Jahren nicht nur alleine durch den Drang nach Freiheit sondern auch durch die Armut getrieben waren, so blieben sie stets ihren Grundwerten treu. Sie verzichteten mehrheitlich auf Almosen, halfen Menschen in Not, beschränkten sich auf den notwendigen Besitz, sie errichteten ihre improvisierten Siedlungen – Hobo-Jungle genannt – ausserhalb der Zivilisation, um den sesshaften Menschen nicht zur Last zu fallen, sie boten aber gleichzeitig jedem Reisenden einen Platz und Verpflegung in diesem Jungle an.


Und, die Hoboes lebten nach einem eigenen, an der Hobo-Convention in St. Louis 1889 festgelegten, Verhaltenskodex.


Ja, sie haben richtig gelesen. Die Hoboes halten noch heute jedes Jahr eine Versammlung ab. Seit 1900 findet diese Hobo Convention jeweils am zweiten Wochenende im August in Britt/Iowa statt und wird durch die dortige Handelskammer organisiert.


Dieser Verhaltenskodex oder Code of Ethics aus dem Jahre 1889 hatte das Ziel für die Hoboes einen ritterlichen Standard festzulegen, einen Standard, der sie von Taugenichtsen, Pennern und Bettlern unterscheiden sollte.


Meines Erachtens ist dieser Verhaltenskodex eine Inspiration für uns alle. Und gerade im Hinblick auf die wohl doch etwas schwieriger werdenden Zeiten und die zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft, wäre es gut, wir würden uns an gewisse ethische Verhaltensstandards halten, statt uns primär mit dem verunglimpfen und canceln anderer zu beschäftigen


Folgend die 15 Regeln des Code of Ethics der Hoboes


1. Bestimmen Sie Ihr Leben selbst; lassen Sie sich nicht von anderen Menschen beherrschen oder kontrollieren.

Das bedeutet, dass man selbstverantwortlich zu leben hat. Jene, die sich durch andere Menschen oder den Staat beherrschen lassen, begeben sich in die völlige Abhängigkeit. Man gibt sozusagen das eigene Menschsein auf und übergibt sich dem Kollektiv.


2. Wenn du in der Stadt bist, respektiere immer das örtliche Gesetz und die Beamten und versuche, immer ein Gentleman zu sein.

Als Gast respektiert man die örtlichen Gepflogenheiten, Gesetze und Kultur. Man kommt nicht an einen fremden Ort mit der Erwartungshaltung, dass sich alle nach unseren Wünschen und Bedürfnisse zu richten haben.


3. Nutze niemanden aus, der sich in einer prekären Situation befindet, weder Einheimische noch andere Hobos.

Eine Grundregel des friedlichen Zusammenlebens.


4. Versuchen Sie immer, Arbeit zu finden, auch wenn sie nur vorübergehend ist, und suchen Sie immer nach Jobs, die niemand will. Damit hilfst du nicht nur einem Geschäft, sondern sicherst dir auch einen Arbeitsplatz, falls du wieder in diese Stadt zurückkehrst.

Die vierte Regel besagt nicht: Du musst arbeiten, sondern Du sollst Dich bemühen Arbeit zu finden.


Es kann immer sein, dass man keine Arbeit findet, man sollte aber nie aufgaben, nach Arbeit zu suchen. Auch wenn die Sozialleistungen gut sind, man sollte immer bestrebt darum sein, etwas zu tun, auch wenn die Tätigkeit vielleicht nicht unserer Ausbildung entspricht. Wir sollten uns nicht scheuen, auch sogenannte «Drecksarbeit» zu erledigen.


5. Wenn du keine Arbeit findest, mache deine eigene Arbeit, indem du deine handwerklichen Talente einsetzt.

Ich bin auch der Meinung, dass jeder Mensch irgendetwas tun kann, wo er seine Stärken zum Wohle anderer zur Verfügung stellen kann.


6. Erlaube dir nicht, ein dummer Säufer zu werden und ein schlechtes Beispiel für den Umgang der Einheimischen mit anderen Hobos zu geben.

Wir müssen uns bewusst sein, dass unser Verhalten immer auch auf andere Menschen wirkt und Konsequenzen haben kann. Verhalten wir uns daneben, dann schädigt dies auch den Ruf unserer Familie, unserer Firma oder unseres Vereins.


7. Wenn du dich in der Stadt herumtreibst, respektiere die Almosen, strapaziere sie aber nicht, denn es wird ein anderer Hobo kommen, der sie genauso dringend braucht, wenn nicht sogar dringender als du.

Egal, wie schlecht es einem geht, man sollte nicht der Gier verfallen, denn es gibt immer Menschen, denen es noch schlechter geht als uns.


8. Respektiere immer die Natur, hinterlasse keinen Müll, wo immer Du bist oder Dich niedergelassen hast.

Der Grundgedanke der Nachhaltigkeit und des Respekts.


9. Wenn du in einem Gemeinschaftsdschungel (Hobo Siedlung) bist, hilf immer mit.

Das sollte auch für uns alle gelten, auch für jene, die in den urbanen Grosstadtdschungeln leben. Alle sollten sich engagieren. In Vereinen, in der Feuerwehr, bei den Samaritern, bei der Jugendarbeit, in der Gassenküche, im Tierheim etc. heute ruft man ständig nach staatlicher Unterstützung, statt selber zu unterstützen.


10. Versuche, sauber zu bleiben, und koche, wenn immer möglich Dein eigenes Essen mit den Dingen, die Du hast.

Gepflegtheit. Wer sich nicht mehr pflegt, hat sich selbst aufgegeben. Wer nicht mehr selbst kocht, ist abhängig von andern. Beides hat mit Würde, Selbstrespekt und Selbstdisziplin zu tun.


11. Wenn du reist, fahre deinen Zug respektvoll, gehe kein persönliches Risiko ein, verursache keine Probleme mit dem Betriebspersonal oder der gastgebenden Bahn, verhalte dich wie ein zusätzliches Besatzungsmitglied.


12. Verursache keine Probleme in einem Rangierbahnhof, es wird ein anderer Hobo kommen, der durch diesen Rangierbahnhof gehen muss.

Denke nicht nur an Dich, sondern auch an die anderen Menschen. Heute, so habe ich den Eindruck, denkt nur noch jede an ihre eigenen Gefühle.


13. Erlaube anderen Landstreichern nicht, Kinder zu belästigen; zeige alle Kinderschänder bei den Behörden an ... sie sind der schlimmste Abschaum, der eine Gesellschaft befallen kann.


14. Helfen Sie allen weggelaufenen Kindern und versuchen Sie, sie zur Rückkehr zu bewegen.

Keine Gleichgültigkeit gegenüber anderen Schicksalen, sondern aktives Handeln um die Welt besser zu machen.


15. Hilf deinen Mitmenschen, wann immer und wo immer es nötig ist, denn vielleicht brauchst du eines Tages ihre Hilfe.

Genau.


(PS: Der Begriff Hobo ist wahrscheinlich eine Abkürzung von Homeward bound.)


Was haltet Ihr von diesem Ehrenkodex und seit ihr auch der Meinung, dass wir uns in der heutigen Zeit wieder vermehrt auf solche Prinzipien besinnen sollten?


Schreibt mir auf: derstoischepirat@gmail.com oder via meiner Webseite: www.muellermathias.ch oder hinterlässt auf Youtube einen Kommentar.


Wenn Ihr mich unterstützen möchtet, dann geht auf www.buymeacoffee.com/stoicpirate und spendet mir eins oder mehrere Kaffees.






Quellen:

Hix, Lisa. "Don't call them Bums: The unsung history of America's hard working Hoboes" in Collectors Weekly (2015)


Wyman, Mark. "Hoboes": Farrar, Strauss, Giroux (2011)


Raulerson, Graham. “A Fountainhead of Pure Musical Americana”: Hobo Philosophy in Harry Partch's Bitter Music.” Journal of the Society for American Music 11 (2017): 452 - 469.


Fox, Charles Elmer. "Tales of an American Hobo". University of Iowa Press (1989)


Granade, A. Andrew. "Harry Partch, Hobo Composer". NED-New edition, Boydell & Brewer, 2014.


Uys, Erroll Lincoln. "Riding the Rails - Teenagers on the move during theGreat Depression", T. E. Winter & Sons, Kindle_Edition (2014)






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