Katastrophale Konsequenzen Teil 2: Bis zum letzten Baum


Als die ersten Europäer 1722 auf der Osterinsel landeten, haben sie ein kleines, eher ärmliches und wenig fortschrittliches Volk angetroffen, das auf dieser kargen, rauen und baumlosen Insel lebte. Ein grosses Fragezeichen warfen die immensen Steinköpfe auf, die überall auf der Insel rumstanden: Wie konnte dieses winzige, zutiefst isolierte polynesische Volk der Rapa Nui, dem es an moderner Technik und vor allem an Bäumen fehlte, die riesigen, kunstvollen Statuen - einige von ihnen 40 Meter hoch und fast 90 Tonnen schwer – erstellen, transportieren und errichten?


Die Europäer kamen zum Schluss, dass Ausserirdische für die Statuen verantwortlich sein mussten. Doch die Erklärung ist bedeutend weniger abenteuerlich: Die Rapa Nui hatten einerseits Pech und andererseits haben sie schlichtweg Mist gebaut. Nicht, dass die Rapa Nui weniger clever waren als wir es heute sind, sie haben genau wie wir zum Teil auch, die Konsequenzen ihres Handeln nicht vorhergesehen.

Quellen:

"Collapse: How Societies Choose to Fail or Survive: How Societies Choose to Fail or Succeed", Jared Diamond (2011): Penguin

"Echt jetzt? Die beknacktesten Aktionen der Menschheit", Tom Philipps (2019): Goldmann Verlag

"Strassen des Grössenwahns", Ulf von Rauchhaupt (2005): Frankfurter allgemeine Zeitung

"The Rise and fall of the Easter Island's Culture": Brad Shaw Foundation






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